Stil ll leben Ruhrschnellweg – Impressionen

Dritte Etappe: von Essen-Frillendorf bis Gelsenkirchen Süd

Wir waren überrascht, dass bereits vor offiziellem Startschuss schon recht viel los war auf der A40. Das folgende Foto, geschossen kurz vor erreichen der nächsten Anschlusstelle, Essen-Kray, bezeugt dies. Witzig auch die Stauschilder. Die dritte Spur ging tatsächlich weg, da kurz nach der Auffahrt eine Baustelle beginnt.

Gegen 11 Uhr in Essen-Kray ist es bereits deutlich besser besucht

Gegen 11 Uhr in Essen-Kray ist es bereits deutlich besser besucht. Zoomen Sie mal heran, dann sehen Sie erst die Horden im Hintergrund!

Kurz vor der Ausfahrt staute es sich dann tatsächlich, da dort weitere Fahrräder in beide Richtungen auf die Autobahn wollten und der Edeka-Versorgungs-LKW direkt an der Ausfahrt stand – wie an jeder Ausfahrt, wie wir später feststellen sollten.

Um 11 Uhr morgens stürmen die Massen plötzlich auf die A40

Um 11 Uhr morgens stürmen die Massen plötzlich auf die A40.

Wir verließen also kurz die A40 und sahen sie uns von oben an. Und waren überrascht, dass auf der Brücke Krayer Straße bereits Hunderte von Schaulustigen den Ordnungshütern zu schaffen machten, während auf der nördlichen Tischspur der A40 teilweise noch aufgebaut wurde.

Auf der Brücke der Krayer Straße an der Anschlussstelle Essen-Kray gibt es bereits eine Menge Tourismus

Auf der Brücke der Krayer Straße an der Anschlussstelle Essen-Kray gibt es bereits eine Menge Tourismus.

Aber was uns dann erwartete , damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Zwischen Essen und Bochum, kurz vor der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd, beginnt momentan eine Baustelle enormen Ausmaßes. Das weiß ich aus täglicher Erfahrung von meinem Weg zur Arbeit. In Höhe der Halterner Straße (B 227) wird die Autobahn um knapp 100 Meter nach Norden versetzt, um eine Kurve zu entschärfen. Ab der AS Gelsenkirchen-Süd wird die A40 von vier auf sechs Spuren erweitert. Und diese Baustelle zieht sich bis Bochum-Stahlhausen, wo das neue Bochumer Westkreuz entsteht. Die Betonstelen der zukünftigen Brücken sind dort bereits sichtbar (s.u.).

In der Baustelle an der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd

In der Baustelle an der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Süd.

Während ich morgens auf dem Weg zur Arbeit immer bereits in Bochum-Harpen auf den Bochumer Ring wechsle, da die A40 um 7 Uhr morgens leider ein permanentes Stillleben ist, fahre ich nachmittags immer in die Baustelle auf. Das klappt ganz gut, nur selten ist mehr als zähfließender Verkehr.

Der erste richtige Stau zwischen Gelsenkirchen-Süd und Wattenscheid-West

Der erste richtige Stau zwischen Gelsenkirchen-Süd und Wattenscheid-West.

Nicht so mit dem Fahrrad. Kaum verengte sich die Fahrbahn, standen wir im Stau. An der Ausfahrt stand zudem wieder ein Kühlwagen, sodass kurz Stillstand herrschte. Danach ging es sehr zähflüssig weiter.


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